Was war los in 2024?

Besucherzahlen des Projektes "Jugend ins Museum" in 2024

3.816 Schüler besuchten im Jahr 2024 die LÜBECKER MUSEEN, das Europäische Hansemuseum, das Willy-Brandt-Haus und die Overbeck-Gesellschaft.

Im Einzelnen:

2.809 Schüler wurden von unseren Museumsführern durch die Museen geführt.

219 Schüler wurden von ihren Lehrkräften in den Museen in den Fächern Heimat- und Sachkunde, Kunst, Deutsch, Biologie und Geschichte unterrichtet.

195 Schüler der Baltic-Schule und der Geschwister-Prenski-Schule besuchten im Rahmen des Wahl-pflichtkurses „Museumskunde“ (9. und 10. Jahrgang) die Museen in Lübeck.

593  Schüler des Katharineums und des Trave-Gymnasiums wurden in den Fächern Kunst und Geschichte sowie Wirtschaft im Museum Behnhaus Drägerhaus und im Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk unterrichtet.

 

Neuigkeiten

Nichts bleibt wie es ist oder alles fließt – das trifft auch für unser Projekt zu.  Anfang des Jahres beschloss die Bürgerschaft, dass Jugendliche  bis 18 Jahren freien Eintritt in die LÜBECKER MUSEEN haben. Was einerseits sehr erfreulich für viele junge Menschen ist, zog große Veränderungen für unser Projekt  Jugend ins Museum nach sich. Die Schulen können sich jetzt direkt bei den Museen für einen Besuch anmelden. Das gilt auch für den Wahlpflichtkurs Museumskunde, was sich in den Besucherzahlen widerspiegelt, denn Besuche werden nur noch dann von uns erfasst, wenn unsere Museumsführergebucht werden.

Die früher so beliebten Unterrichtsbausteine sind weniger stark nachgefragt. Die Lehrkräfte wünschen sich aufgrund der zunehmenden Belastung in den Schulen eher Workshops mit Museumspädagogen der LÜBECKER MUSEEN.

Erfreulich bleibt unser Modul Schüler führen Schüler. Die stärkere Einbindung der Ausbildung in den jeweiligen Schulen durch das Einrichten von AGs entlastet die Schülerinnen und Schüler zeitlich. Darüber hinaus wird das Projekt innerschulisch deutlicher wahrgenommen, was die Akzeptanz und die Nutzung der Angebote fördern. Nach dem Trave-Gymnasium (Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk) und dem Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasium (Stadtführungen inkl. mit Museum Holstentor) soll das Katharineum mit dem Museum Behnhaus Drägerhaus nach dessen Wiedereröffnung Mitte 2025 folgen. Und auch mit dem Willy-Brandt-Haus und einem weiteren Innenstadtgymnasium gibt es Überlegungen zur Neubelebung von Schüler führen Schüler.