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Aktuelles

  • 25.01.2018 Jahresbericht 2017

    Besucherzahlen des Projektes "Jugend ins Museum"

    5.446 Schüler besuchten im Kalenderjahr 2017 die Museen in Lübeck.

    3.574 Schüler, geführt von jugendlichen Museumsführern durch das Museum Holstentor, Willy-Brandt-Haus, Museum Behnhaus Drägerhaus, das St. Annen-Museum und das Europäische Hansemuseum.
    (Säule I des Projektes: Schüler führen Schüler).

    1.111 Schüler, um von ihren Lehrkräften in den Fächern Heimat- und Sachkunde-unterricht, Kunst, Deutsch, Biologie, Geschichte und Religion in den Museen in Lübeck unterrichtet zu werden.
    (Säule II des Projektes: Unterrichtspakete).

    759 Schüler im Rahmen des Wahlpflichtkurses II an der Baltic-Schule und der Geschwister-Prenski-Schule.
    (Säule III des Projektes: Museumskunde).


    Highlights

    Seit „Schüler führen Schüler“ im Europäischen Hansemuseum im letzten Jahr gestartet ist, reißt die Nachfrage nicht ab. Für alle siebten Klassen der Lübecker Gemeinschaftsschulen ist ein Besuch jetzt möglich und es wird ausgiebig genutzt. Bis auf ein, zwei Termine sind alle Führungen bis zum Sommer 2018 gebucht.

    Neu hinzugekommen sind zwei Angebote, die sich mit der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigen. Das Unterrichtspaket „Kirche unterm Hakenkreuz“ in der Gedenkstätte Lutherkirche beleuchtet das Verhalten der Kirche. Und der Stadtführung „Widerstand und Verfolgung“ zeigt anhand von Persönlichkeiten der Stadt, welchen Widerstand es gab und welche Folgen das für den Einzelnen bedeuten konnte - eine gute Erweiterung zu den bestehenden Angeboten zur Neueren Geschichte.

    Die Ausbildung zum Museumsführer erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Mit fünfzig neuen Schülern hält dieser Jahrgang den Rekord. Als Auftakt gab es den Tagesausflug, der sonst immer am Ende der Ausbildung stand. Alle zusammen fuhren in das Nolde-Museum in Seebüll. Es war ein einmaliges Erlebnis, da die Schüler nicht nur eine kenntnisreiche Führung erhielten, sondern selber in einem Workshop aktiv werden konnten. Ihre Bilder gelangen so beeindruckend, dass sie in ihren Schulen, Katharineum und Johanneum, über die Jahreswende ausgestellt sind.

  • 12.01.2018 Angebote in Neuerer Geschichte

    Zwischen den Jahren titelten die Lübecker Nachrichten „Schulen gegen Antisemitismus – Bildungsministerin will mehr Gedenkstätten-Besuche“. Entscheidend war dabei der Hinweis, dass die Demokratie-Erziehung in den Schulen eine größere Rolle spielen soll. So hat das Projekt „Jugend ins Museum“ bereits zum Ende 2017 sein Angebot im Bereich Geschichte und Politik um zwei Module erweitert.

    Mit dem Unterrichtspaket „Kirche unterm Hakenkreuz“ in der Gedenkstätte Lutherkirche können Schulklassen des 9. und 10. Jahrgangs mehr über das Verhalten der protestantischen Kirche während der NS-Zeit erfahren. Die Gedenkstätte für die „Lübecker Märtyrer“ in der Kirche Herz Jesu ist wiederum eingebunden in die neue Stadtführung „Widerstand und Verfolgung“, die die Schüler an Orte in der Lübecker Innenstadt führt, die maßgeblich mit Ereignissen und Personen der Zeit der Nationalsozialisten verbunden sind. In Kombination mit dem gleichnamigen Unterrichtspaket im Burgkloster erleben die Jugendlichen an einem authentischen Standort mit Gerichtssaal und Gefängniszellen eindrücklich, was es bedeutete, in die Mühlen der Justiz des Dritten Reiches zu geraten.

    Zusammen mit den bereits bestehenden Modulen wie die Schülerführung „Willy Brandt - Ein politisches Leben“ oder das Unterrichtspaket „Rüstungswirtschaft und Zwangsarbeit“ in der Geschichtswerkstatt Herrenwyk ermöglichen diese Angebote den Schülern, sich unter den unterschiedlichsten Aspekten der wechselvollen Geschichte des 20. Jahrhunderts anzunähern. Angesichts der augenblicklichen gesellschaftspolitischen Lage in der Welt und in Europa, ist es besonders wichtig, Jugendliche für die Zusammenhänge und für ein demokratisches Engagement zu sensibilisieren.

    Nutzen Sie die Angebote als Einstieg und Grundlage der Auseinandersetzung zum Thema Demokratie. Gebucht werden können die einzelnen Angebote wie gehabt unter der Telefonnummer 0451 – 580 86-15.

 

Jugend ins Museum wurde ausgezeichnet als

Jugend ins Museum wurde ausgezeichnet als Bildungsidee