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Aktuelles

  • 24.02.2020 Wer wie was, wieso weshalb warum...

    …wer kennt diese Anfangszeilen einer beliebten Kindersendung nicht. Mit diesen Fragestellungen setzen sich Anfang des Jahres die Museumsführer der verschiedenen Teams in ihren entsprechenden Präsentationsmodulen auseinander. „Stimme, Mimik, Gesten“ so lautet das Motto des Moduls I, das die Jugendlichen schon während ihrer Ausbildung besuchen. Nach ersten Führungen im ersten Einsatzjahr folgt das Modul II, das sich mit den Umgang mit Schülergruppen befasst. Im Modul III geht es darum zu erkennen, was es für menschliche Kerntypen gibt und wie sie reagieren. Das ist für die Jugendlichen im zweiten Einsatzjahr besonders interessant, da sie Test und Analyse in ihrer eigenen Gruppe durchführen. Sie können damit nicht nur eine Gruppe besser einschätzen, sondern sie nehmen sich dadurch auch selbst besser wahr, z.B. welche Präferenzen und Arbeitsweisen sie kennzeichnen, die wiederum für eine Berufswahl nicht irrelevant sind.

    Seit Neuestem übernehmen Trainer aus dem Theaterbereich die Schulungen von Modul I und II. Das Vorgehen ist damit stärker handlungsorientiert und weniger theoretisch, was bei den Jugendlichen sehr gut ankommt. So lässt sich mit bestimmten Atemübungen das Lampenfieber besser in den Griff bekommen oder die Stimme schonen, ohne dabei leiser werden zu müssen. Oder sie können in einer Art Rollenspiel konkret ausprobieren, wie was funktioniert oder auch nicht. Der Aha-Effekt ist wesentlich größer und es macht auch noch Spaß! Ein nicht zu unterschätzendes Kriterium bei freiwilligen Schulungen am Freitagnachmittag.

  • 28.01.2020 Jahresbericht 2019

    BESUCHERZAHLEN DES PROJEKTES "Jugend ins Museum"

    4.928 Schüler besuchten im Jahr 2019 die LÜBECKER MUSEEN, das Europäische Hansemuseum und das Willy-Brandt-Haus.

    Im Einzelnen:

    3.344 Schüler wurden von den von der Michael-Haukohl-Stiftung zu Museumsführern ausgebildeten Schülern des Katharineums und Johanneums durch die Museen geführt.

    708 Schüler wurden von ihren Lehrkräften in den Museen in den Fächern Heimat- und Sachkunde, Kunst, Deutsch, Biologie, Geschichte und Religion unterrichtet.

    876 Schüler der Baltic-Schule und der Geschwister-Prenski-Schule nahmen am Wahlpflichtfach Museumskunde teil und besuchten regelmäßig die Museen in Lübeck.

    HÖHEPUNKTE

    Jubiläum

    Der Höhepunkt des Jahres war das zehnjährige Jubiläum von „Jugend ins Museum“, auf das die Jugendlichen seit Anfang des Jahres zielstrebig und mit viel Enthusiasmus hingearbeitet haben. Es beteiligten sich Aktive wie Ehemalige an der Ausgestaltung der Feierlichkeiten, die vor allem eines nicht sein sollte: langweilig! Statt endloser Grußworte empfingen die jungen Leute ihre rund 200 Gäste mit einem launigen Interview, warum sie an dem Projekt teilnehmen und was es ihnen bringt bzw. gebracht hat.

    Anhand einer farbigen Karteikarte mit Foto oder Zitat, die die Gäste am Eingang erhalten hatten, musste das Museum identifiziert und sich zugeordnet werden. Insgesamt elf Gruppen starteten zeitgleich. Im Format der Museumsnacht „back in 15 minutes“ führten die Museumsführer nicht nur in ihrem jeweiligen Haus, sondern auch auf dem Weg zum Museumsquartier St. Annen wurde Wissenswertes zu Sehenswürdigkeiten der Stadt erzählt.

    Im Foyer von St. Annen endete die Feier mit einem Rück- und Ausblick auf das Projekt durch die beiden Initiatoren, Michael Haukohl und Prof. Dr. Hans Wißkirchen sowie Jan Lindenau, Lübecks Bürgermeister. Moderiert wurde das Gespräch charmant und kritisch zugleich von zwei Ehemaligen von „Schüler führen Schüler“. Bei dem anschließenden Sektempfang zeigte sich deutlich, wie beeindruckt die Gäste vom Engagement der jungen Leute waren und wie sehr das Projekt geschätzt wird. Alle waren sich darin einig, dass es unbedingt fortgesetzt werden soll.

 

Jugend ins Museum wurde ausgezeichnet als

Jugend ins Museum wurde ausgezeichnet als Bildungsidee