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Aktuelles

  • 30.11.2019 Lüneburg

    Es war kalt, dafür aber sonnig, als eine Gruppe Museumsführer am Samstag vor dem 1. Advent Lüneburg besuchte. Die erste Station war das eindrucksvolle Gebäude des Architekten David Libeskind auf dem Campus der Leuphana Universität. Ein Student des 7. Semesters übernahm die Führung durch dieses spektakuläre Haus. Kein rechter Winkel, reduzierte Form- und Farbgestaltung, dafür geschickt gesetzte Blickachsen, fantastische Ausblicke und modern ausgestattete Räume. Beeindruckend die technische Ausstattung - nicht nur in den Seminarräumen. So hält sich das Raumklima ohne Klimaanlage stabil oder die Bestuhlung des Audimax schiebt sich automatisch ineinander, so dass eine große ebene Fläche entsteht. Was die beiden Ausbilderinnen begeisterte, beeindruckte die Jugendlichen nur mäßig. Sie sind Hightech in vielen Bereichen gewöhnt.

    Gestärkt durch ein leckeres Mittagessen, ging es anschließend durch das weihnachtlich geschmückte Lüneburg. Es war eine Führung der originellen Art, in der die Figuren und Zeiten durch die bildliche Erzählung der Stadtführerin förmlich zum Leben erweckt wurden. Der Höhepunkt war die Besichtigung des Wasserturms, auf dem zu diesem Zeitpunkt gerade die Beleuchtung des Adventskranzes angeschaltet wurde. Von oben auf das im Lichterglanz erstrahlte Lüneburg zu schauen und von unten erste weihnachtliche Lieder zu hören, bei denen die Jugendliche teilweise lauthals mitsangen, ließ diese Fahrt zu einem besonderen Abschluss werden.

  • 16.11.2019 Bericht aus dem Kurs

    Nach den Sommerferien begannen zum elften Mal insgesamt 24 Jugendliche mit der Ausbildung zum Museumsführer. Ein Team startete im Willy-Brandt-Haus und wird im nächsten Schuljahr Klassen vom 9. bis 11. Jahrgang zum Thema „Willy Brandt – Ein politisches Leben“ führen. Das zweite Team beschäftigt sich mit Wohnkultur und Malerei und wird im Museum Behnhaus Drägerhaus und im St. Annen-Museum führen. Trotz großer Anforderungen in der Schule treffen sich die Teams regelmäßig außerschulisch zweimal im Monat für zwei Stunden, um sich gemeinsam in den Stoff zu vertiefen. Manchmal wird sogar ein Samstagvormittag fürs Lernen und Üben geopfert. Wie stehe ich, wie zeige ich auf ein Objekt, ist meine Stimme laut genug und spreche ich verständlich, welche Fragen an die Schüler und Schülerinnen kann ich wo einbauen – so vieles, worauf zu achten ist und was immer wieder trainiert werden muss. Dass sich Jugendliche so in ihrer Freizeit engagieren, verdient einmal mehr unsere Anerkennung.

 

Jugend ins Museum wurde ausgezeichnet als

Jugend ins Museum wurde ausgezeichnet als Bildungsidee